Geschwindigkeitsmessungen sind eine hocheffektive Technologie. Neben klassischen Radarmessungen gibt es heute noch weitere Methoden, zum Beispiel mit Lichtschranken oder Geschwindigkeitsmessern. In den letzten Jahren hat sich auch die Laser-Geschwindigkeitsmessung etabliert, wobei manche Geräte Fotos, andere Videoaufnahmen verwenden. Wer jedoch glaubt, dass dieser technologische Fortschritt automatisch hundertprozentige Genauigkeit garantiert, irrt sich.
Was passiert, wenn die Messung nicht funktioniert? Meistens führen menschliche Fehler zu falschen Messergebnissen. Richtet der Bediener den Laserstrahl beispielsweise nicht im exakten Winkel auf das Fahrzeug, kommt es zu Ungenauigkeiten. Auch andere Fahrzeuge können die Messgenauigkeit beeinträchtigen. Befindet sich während der Aufnahme kein anderes Fahrzeug im Bild, ist die Messung in der Regel genau, vorausgesetzt, das Gerät funktioniert einwandfrei. Sobald sich jedoch ein anderes Fahrzeug im Messbereich befindet, sind die Aufnahmen in der Regel nicht mehr aussagekräftig.
Ist Ihnen das schon einmal passiert? Was dachten sie nach dem Streik: „So schnell kann das nicht gehen, so etwas ist noch nie vorgekommen!“?
Sie könnten sogar rechtlich dazu berechtigt sein.


